Hier ist unser Spendenknopf.




 


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WIR GEBEN NICHT AUF



Mehr Geldfür Carl-Alexander-Brücke wird gebraucht

 

2006 waren die vier Enthusiasten, die den Brückenverein angeschoben hatten – Dieter Kneist, Manfred Buchwald, Ulrich Fink und Matthias Bornschein (von links) – noch belächelt worden. Zum zehnten Vereinsgeburtstag war der Optimismus groß, die denkmalgerechte Sanierung der Carl-Alexander-Brücke 2018 beginnen zu können. Doch die Brückenfreunde brauchen jetzt noch mehr Geld, Geduld und Ideen, um ans Ziel zu kommen.

Archivfoto: Angelika Schimmel


Dornburg-Camburg. Jeder und alles verdient eine zweite Chance – auch die Carl-Alexander-Brücke. Davon sind die Stadträte von Dornburg-Camburg und die Mitglieder des Brückenvereins von Dorndorf-Steudnitz fest überzeugt. Denn nicht umsonst kämpfen sie seit 2006 für den Erhalt und die Sanierung der markanten Stahlbogenbrücke, die seit nunmehr 126 Jahren die Saale zwischen den Dörfern Dorndorf und Naschhausen überspannt.  Als zum zehnten Gründungsjubiläum des Brückenvereins die Finanzierung des Vorhabens „denkmalgerechte Sanierung der Carl-Alexander-Brücke“ dank städtischer und Vereinsmittel, dank 1,2 Millionen Euro von Land, Denkmalschutz und Straßenbauamt „rund“ war, bekam die Brücke ihre erste große Chance. Doch dem Enthusiasmus folgte im September 2017 die Ernüchterung, als die Ausschreibungsangebote auf dem Tisch lagen: alle drei lagen weit – sogar 80 Prozent – über dem geplanten Kostenrahmen von 2,2 Millionen Euro. Der Sanierungsstart im Oktober musste verschoben, die Ausschreibung „aus Wirtschaftlichkeit- und Sparsamkeitsgründen“ aufgehoben werden. Steigende Baupreise machen Sanierung teurer.

Doch die Brücke bekam eine zweite Chance, eine neue Ausschreibung über den Winter, in der Hoffnung, dass die Auftragsbücher der Firmen nicht so voll sind und die Baupreise sinken.

Doch diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt: Die zur Submission jetzt eröffneten fünf Angebote liegen wiederum deutlich über den veranschlagten Sanierungskosten. „Die teuerste Offerte lag bei 5,8 Millionen, die preiswerteste bei knapp 3,7 Millionen Euro“, berichtete Bürgermeisterin Dorothea Storch. „Wobei zwei Angebote wegen vergaberechtlicher Verstöße nicht gewertet werden konnten.“  Am Dienstagabend lagen die Angebote nun dem Bauausschuss des Stadtrates vor, der erste Entscheidungen zu treffen hatte, wie es weitergehen soll. „Das Fazit nach intensiver Diskussion ist jedoch eindeutig, der Bauausschuss bekennt sich zur Brücke und hält am Sanierungsvorhaben fest“, sagte Storch. „Wir haben so lange um die Brücke gekämpft, wir haben den Abriss abwenden und viele Unterstützer mobilisieren können, und wir haben die Zusage über 2,1 Millionen Euro Fördermittel, die können wir doch nicht einfach aufgeben“, erklärte sie.  Auch Brückenvereinschef Matthias Bornschein ist um Optimismus bemüht. „Seit Planungsbeginn hat es eine exorbitante Steigerung der Baupreise gegeben. Diesem Fakt müssen wir ins Auge sehen.“ Das habe auch Auswirkungen auf die Erhaltungskosten der Brücke, die die Stadt als Eigentümerin zahlen muss – oder gar den Abrisss – auch da müsse mit einem sechsstelligen Betrag jährlich gerechnet werden, gibt er zu bedenken. Das Geld sei bei einer Brückensanierung besser angelegt. Allein werde die Kommune die Differenz von 1,5 Millionen Euro jedoch nicht stemmen können, betonte Storch. „Wir bemühen uns beim Fördermittelgeber um eine Aufstockung, das wird auf Ministerebene geklärt werden müssen.“ Kontakt zu Landtagsabgeordnetem Mario Voigt als „Vermittler“ habe man aufgenommen. . Für 2018 habe die Stadt 465 000 Euro für die Carl-Alexander-Brücke in den Haushalt eingestellt. Auch für das kommende Jahr „sind wir fest entschlossen, unsere Eigenmittel zu sichern“. Und auch der Brückenverein will seine Anstrengungen bei der Spendenbeschaffung verstärken. Aufgeben, so kurz vor dem Ziel, kommt für keinen in Frage.

Angelika Schimmel / 15.02.18

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Grünes Licht für großes Vorhaben:

Haushalt für Dornburg-Camburg steht


Der Stadtrat von Dornburg-Camburg hat den Haushalt für 2018 verabschiedet.




Nicht nur Papier ist geduldig, auch Stahl. Die 126 Jahre alte Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz wartet auf ihre Sanierung. Die Stadträte haben mit der Verabschiedung des Haushaltes grünes Licht dafür gegeben, dass bald ein Bauauftrag vergeben werden kann.                                                                                       Archivfoto: Angelika Schimmel

Dornburg-Camburg. Matthias Bornschein, Ortsteilbürgermeister von Dorndorf-Steudnitzund Chef des dortigen Brückenvereins, ist Dienstag kurz vor 21 Uhr ein großer Stein vom Herzen gefallen: nämlich als der Stadtrat mit großer Stimmenmehrheit den Haushalt für 2018 und den dazu gehörigen Finanzplan absegnete.

Der Stimme enthalten hatte sich nur Stadtrat Jens Streubel von den Freien Wählern – er kritisierte die zu späte Ausreichung des Zahlenwerkes an die Abgeordneten: „Nur sechs Tage vor der Sitzung 200 Seiten Papier in die Hand zu bekommen, wie soll ein ehrenamtlich arbeitender Stadtrat das alles durcharbeiten und prüfen?“ fragte er. Bauchschmerzen hatten deshalb auch andere Stadträte, doch überzeugten sie die dringlich vorgetragenen Argumente von Bornschein, Bürgermeisterin Dorothea Storch und Jens Tischendorf (CDU). Denn erst mit der Annahme des umfangreichen Zahlenwerkes ist die Kommune finanziell handlungsfähig in diesem Jahr. Und nur so kann sie Aufträge vergeben. Zum Beispiel den zur Sanierung der historischen Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz. Das Mammut-Projekt, um das man in der Stadt zehn Jahre gekämpft hatte, sollte schon 2017 begonnen werden, doch lagen die Angebote der Baufirmen, die sich an damaliger Ausschreibung beteiligt hatten, bis zu 80 Prozent über dem geplanten Budget. Das zu zahlen, waren die Bauherren jedoch nicht in der Lage. Also wurde das Vorhaben aufgeschoben.

Eine erneute Ausschreibung – in der Hoffnung auf bessere Baupreise – lief in den Wintermonaten. In der kommenden Woche nun ist Submissionstermin, – dann kann vielleicht endlich ein Bauunternehmen mit den Arbeiten beauftragt werden. Insgesamt 1,9 Millionen Euro sind im Haushalt dieses Jahr für das Vorhaben eingestellt, 482 000 Euro davon muss die Kommune als Eigenanteil aufbringen.

Der zweite große Brocken im Vermögenshaushalt der Stadt ist der Um- und Ausbau der Keramikwerkstatt zum Bauhaus-Töpfermuseum in Dornburg. 296 400 Euro sind dafür im aktuellen Etat vorgesehen, nachdem bereits in den beiden Vorjahren 600 000 Euro ausgegeben wurden. Das Museum, das die einzige erhaltene historische Bauhauswerkstatt für Keramiker zum neuen Anziehungspunkt für Touristen machen soll, kann damit rechtzeitig zum Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 fertiggestellt werden.


Lange Liste an Vorhaben in der Stadt

29 weitere Posten stehen auf der Ausgaben-Liste des Vermögenshaushaltes der Stadt, die sich auf die Gesamtsumme von 6,7 Millionen Euro belaufen. Bezahlt werden damit unter anderem neue Helme für die freiwillige Feuerwehr, ein Sonnensegel für die Sonnenschein-Kita in Camburg, eine neue Treppenanlage am Friedhof in Dorndorf-Steudnitz, die weitere Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Tümpling und die Leasingraten für die Multicar-Fahrzeuge des Bauhofes. Als beachtliche Summe finden sich auch 1,6 Millionen Euro für den Neubau der Wirtschaftsbrücke in Stöben im Zahlenwerk. Doch für den Neubau dieser Saalebrücke muss die Kommune keinen Cent Eigenmittel aufbringen, hier greift der Hochwasserfonds des Landes.

Aus dem eigenen Vermögenshaushalt nimmt die Stadt jedoch auch in diesem Jahr einen Batzen Geld, um ihren laufenden Kreditverpflichtungen nachzukommen. Etwa 397 000 Euro sollen getilgt werden. Damit wird der Schuldenberg wieder um einiges abgetragen. Lasteten auf der Kommune zu Jahresbeginn noch 7,3 Millionen Euro Schulden, so werden es am Ende des Jahres 6,9 Millionen sein. Kämmerin Carola Wünscher hat dem Tabellenwerk eine anschauliche Grafik zugefügt: Danach trägt jeder der 5467 Einwohner einen Packen von 1272 Euro Schulden mit sich herum. Doch die Dornburg-Camburger dürften daran nicht mehr allzu schwer zu tragen haben – denn vor genau zehn Jahren lasteten auf jedem von ihnen 3019 Euro Schulden. Zumal sich die Stadträte auch entschlossen und zuversichtlich zeigen, die Schulden der Kommune auch in den kommenden Jahren weiter zügig abzubauen.

„Dass wir auf einem sehr guten Weg sind, zeigt der Rückblick: Vor elf Jahren, als unsere drei Gemeinden sich zur Stadt Dornburg-Camburg zusammenschlossen, hatten wir 18 Millionen Euro Schulden. Heute sind es nur noch sechs Millionen“, sagte Klaus Sammer von der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Dornburg. Dabei sei es gelungen, „nicht nur die Banken zu bedienen, sondern auch für die Stadt und die Bevölkerung einiges zu tun“.

Für Jens Tischendorf (CDU) war besonders erwähnenswert, „dass wir nach dem Gewerbesteuereinbruch um 700 000 Euro im Jahr 2012 fast in die Zwangsverwaltung gekommen wären, mit solider Haushaltspolitik und Sparsamkeit jedoch die Haushaltskonsolidierung geschafft haben“. Selbst in diesen schwierigen Jahren sei es gelungen, Gelder für freiwillige Leistungen wie Freibad, Bibliothek und Museum aufzubringen.

Die finanzielle Situation der Stadt habe sich stabilisiert, auch dank wieder wachsender Steuereinnahmen. Sowohl bei Gewerbesteuer als auch bei Umsatz- und Einkommenssteuer rechne man im neuen Jahr mit weiterem Wachstum. 4,4, Millionen, so der Planansatz, kommen über Steuern in die Stadtkasse, 1,3 Millionen Euro als Schlüsselzuweisung vom Land. Davon muss die Kommune 3,4 Millionen Euro für Personalkosten ausgeben – 157 000 Euro mehr als im Vorjahr wegen mehr Personal in Kitas, Freibad und Bauhof – zudem Verwaltungskosten sowie Schul- und Kreisumlage bezahlen. Letztere belastet Dornburg-Camburg mit stattlichen zwei Millionen Euro.

                                                                                                                     OTZ vom 01.02.2018 Angelika Schimmel 01.02.18



Spendenstand am 21.01.2018:


 43 186,26 €


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"Jetzt geht's los!"



Großer Spendenaufruf für die Sanierung unserer Brücke



Um den Eigenanteil von 50 000 Euro aufzubringen benötigen wir Ihre Hilfe. Sie können unter dem oben geschalteten Spendenknopf oder direkt auf die unten angeführte Bankverbindung Ihre Spende überweisen.


Empfänger:   Carl-Alexander-Brücke e.V. Dorndorf-Steudnitz
IBAN:             DE02 8305 3030 0000 0107 58
BIC:                HELADEF1JEN
Kennwort:     Sanierung CAB in Dorndorf-Steudnitz

  

Unser Verein (Steuernummer 162/142/07668 beim FA Jena) erfüllt die Kriterien nach §5 Abs.1 Nr.9 KStG sowie nach §3 Nr.6 GewStG, und ist somit berechtigt, entsprechende Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Der aktuelle Bescheid datiert vom 16.03.2015. 

Bitte geben Sie für das Erstellen Ihrer Spendenbescheinigung bei der Überweisung Ihre genau Adresse an.


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Aus aktuellem Anlass möchte ich kurz über den Stand und Fortgang der Brückensanierung berichten. Wie  sicherlich bekannt ist, wurde in der Stadtratssitzung im September der Vergabebeschluss bzw. die Ausschreibung für die Instandsetzung aufgehoben. Hierbei handelte es sich um einen rein formellen Verwaltungsakt, nicht um eine Aufhebung des Sanierungbestrebens.

Was war geschehen.

Die Finanzierung fußte auf dem Ergebnis des Wettbewerbs vom Februar 2015 war wie folgt vorgesehen:

Landeszuwendung:         1.246 400 €

Eigenmittel Stadt DC:        516 500 €

Straßenbauamt:                  220 000 €

Obere Denkmalbehörde:    200 000 €

CAB:                                    50 000 €

Gesamtvolumen:             2.232 900 €

 Mit 2,1 Mio. € lag die geplante Ausschreibung 2017 noch unter der o.g. Gesamtsumme. Somit konnte mit einem Ergebnis von 3,8 Mio. € für den „Bestbietenden“ im September 2017 nicht gerechnet werden. Die Differenz von 80 % über den Planansatz war nicht abgedeckt, deshalb musste das Verfahren abgebrochen werden. Frau Storch, Herr Habel und ich haben in den vergangenen Tagen und Wochen mit Fördermittelgebern, Politkern, Stadträten und Vereinsvorstand eine Erhöhung des Finanzstocks beraten. Im Ergebnis erhielten wir Zusagen vom Land über eine Aufstockung des Förderbescheides. Die Eigenmittel der Stadt wurden im Haushaltsausschuss für 2018/2019 berücksichtigt, und auch unser Verein hat sein Ziel auf 75T€ erhöht. Es besteht nach wie vor Einigkeit, unsere Brücke instand zu setzen. Mit dem nunmehr etwas besseren gefüllten Finanztopf wird noch im Dezember 2017 eine neue Ausschreibungsrunde begonnen. Mit der Angebotsöffnung am 06.02.2018 erhoffen wir, den Auftrag ausgeben zu können. In der aktuellen gültigen Terminkette wird der 16.03.2018 als Baubeginn und der 31.04.2019 als Bauende angegeben. Drücken wir die Daumen, dass der Stadt als Bauherr angemessene Angebote unterbreitet werden.  

Ich hoffe, aufstrebende Ängste um den Erhalt unseres Bauwerkes etwas entgegen gewirkt zu haben. Ich bin weiterhin fest überzeugt, dass die Bücke saniert wird und uns erhalten bleibt.

 

Matthias Bornschein

Vorsitzender CAB e.V.     22.11.2017




Historische Saalebrücke bei Dornburg muss weiter auf Sanierung warten

 

Die Angebote für die Sanierung der historischen Saalebrücke sind nicht finanzierbar. Der Stadtrat hebt die Ausschreibung auf.

Die 125 Jahre alte Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf muss noch auf ihre Sanierung warten. Die Brückenvereinsmitglieder sind dennoch froh, dass der Stadtrat dem Projekt eine zweite Chance gibt. Sie haben bisher mehr als 36 000 Euro Spenden dafür gesammelt.                                                                                             Foto: Schimmel

Dorndorf-Steudnitz. „Das war ein mächtiger Schlag. Der hat uns erst mal den Atem genommen“, gesteht Ekkehard Klahn. „Wir glaubten uns alle endlich am Ziel, denn die Sanierung der Carl-Alexander-Brücke, für die wir so lange so fleißig gekämpft haben, sollte im Oktober beginnen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Brückenvereins. Doch damit wird es wohl – erst mal – nichts. „Wie wir erfahren haben, muss das Vorhaben aus finanziellen Gründen verschoben werden.“
Bürgermeisterin Dorothea Storch erklärte dieser Tage den Mitgliedern des Stadtrates und auch den Gästen vom Brückenverein die Zusammenhänge. „Die auf die Ausschreibung der denkmalgerechten Brückensanierung im Camburger Bauamt eingegangenen Angebote sind für die Kommune nicht finanzierbar. „Wir haben Angebote von drei Firmen erhalten, die alle weit über dem geplanten Kostenrahmen liegen: 3,8 Millionen, 3,9 Millionen und 4,1 Millionen Euro – Letzteres ist fast das Doppelte der geplanten Kosten.“ Nach ausführlichen und mehrfachen Untersuchungen des Brückenzustandes sei „keine Kostenschätzung, sondern eine solide Kostenberechnung erfolgt. Danach wurden 2,1 Millionen Euro für die Sanierung der Carl-Alexander-Brücke veranschlagt“.
Den Beteiligten sei schnell klar gewesen, dass die Sanierung der 185-jährigen Brücke unter diesen Vorzeichen nicht zu leisten ist von der Kommune. „Es hätten sich für alle Partner deutlich höhere Summen ergeben, für den Fördermittelgeber, das Land, für die Stadt als Bauherrin und auch für den Brückenverein. Der hätte statt jetzt 50 000 dann 100 000 Euro Eigenanteil aufbringen müssen, die Kommune wäre mit etwa 900 000 Euro im Boot gewesen“, erläuterte Storch.
Zwar sei der Verein sehr eifrig bei der Einwerbung von Spenden und werde sicher seine Summe aufbringen, ob aber der doppelte Betrag zu schaffen wäre, sei fraglich. Die Stadt selbst, die sich noch in der Haushaltskonsolidierung befindet, könne nicht ohne weiteres so viel mehr Geld für diese Maßnahme aufbringen, erklärte Storch.
„Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt für eine Ausschreibung, die Baupreise haben kräftig angezogen, die Auftragsbücher der Firmen sind voll.“ Bauamtsleiter Uwe Habel berichtet: „Wir haben intensive Gespräche mit der Fördermittelstelle geführt, die wäre in einem bestimmten Rahmen, bis vielleicht 25 Prozent Mehrkosten, mitgegangen, doch nicht in dem jetzt erforderlichen Maße.“ Und er ergänzt, dass nach genauer Prüfung „einige der von den Bietern aufgerufenen Preise nicht als marktüblich bezeichnet werden können“.
Als Beispiel nennt er veranschlagte Kosten für die Straßenreinigung bei Verschmutzung durch den Baubetrieb. „Normal werden hier für vergleichbare Straßen 200 Euro angerechnet, hier stehen hinter dieser Position 8000 Euro – das sind nicht nachvollziehbare Preise.“
Nach Rücksprache mit der Fördermittelstelle bleibe der Kommune nur ein Weg, die Ausschreibung „aus Wirtschaftlichkeit- und Sparsamkeitsgründen aufzuheben“, erklärte Storch. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat und machte damit den Weg für eine Neuausschreibung frei. Die soll zügig auf den Weg gebracht werden.
Alle, denen die imposante Stahlbogenbrücke über die Saale am Herzen liegt, hoffen dann auf bessere Preisangebote. Die Fördermittel jedenfalls stehen jetzt bis 2019 zur Verfügung, also ein Jahr länger als ursprünglich zugesagt. Offenbar hat die Carl-Alexander-Brücke auch in Erfurt Gönner.


OTZ vom 28.09.2017  Angelika Schimmel


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Vier organisieren in Dorndorf-Steudnitz ein tolles Fest

11. Brückenfest der Vereine Dorndorf-Steudnitz 2017



Dorndorf-Steudnitz. Was haben eine Ausstellung einer Gymnasiastin, eine Fotoaktion mit einer Drehleiter, ein Lauf und der Besuch einer Hoheit zu tun? Die Antworten gab es am Sonnabend (8. Juli 2017) auf dem Festgelände in Dorndorf-Steudnitz zwischen dem Gebäude der Alten Schule und der Carl-Alexander-Brücke.

Die vier ortsansässigen Vereine – der Verein „Alte Schule, der Feuerwehrwehrverein Dorndorf/Steudnitz, der VfB Steudnitz und der Verein „Carl-Alexander-Brücke“ – hatten ihr Fest organisiert. Dass man für gute Laune unter den Einwohnern und den Besuchern keine teuren Superstars einladen muss, das wurde zur besten Zeit am Sonnabendnachmittag deutlich. Zwischen 14 und 16 Uhr herrschte an fast allen Orten des Vereinsfestes viel Bewegung.

Nur in den Räumen der Schule war es etwas ruhiger. Das störte aber niemanden. Die offizielle Eröffnung des Brückenfestes war Geschichte und damit auch der große Auftritt der 14 Jahre alten Melanie Rost.


Melanie Rost (14) vom Verein „Alte Schule“ zeigt eines ihrer Werke in der Ausstellung, die zum Brückenfest eröffnet wurde.                                                                        Foto: Jens Henning

Hinter der Schülerin des Eisenberger Friedrich-Schiller-Gymnasiums lag ihre erste Ausstellungseröffnung. „Na klar war ich anfänglich etwas aufgeregt. Es war aber cool mit anzusehen, wenn andere Leute auf die Bilder schauen, die ich engagiert habe“, sagte Rost. Die Ausstellung gehörte zu den Aktivitäten des Vereins „Alte Schule“, genauso wie der Verkauf von doppelten Buch-Exemplaren der Bibliothek durch Ursula Schiller, Brigitte Eckardt und Ivonn Rost vor der Schule. Keine 20 Meter vom Schulgebäude war die Drehleiter der Camburger Feuerwehr im Dauereinsatz.

Michael Veit, Leiter der Ortsteilfeuerwehr Dorndorf-Steudnitz, stand geduldig am Pult des Drehkorbes. Im Fünf-Minuten-Takt begrüßte er neue Gäste. Sie hatten alle ein Ziel. Sie wollten mit dem Korb in bis zu 33 Meter Höhe aufsteigen und einen Blick über den Ort erhaschen. Damit die Aktion der Mitglieder des Feuerwehrvereins, die unterstützt wurde von den aktiven Kameraden aus Dornburg und Dorndorf-Steudnitz, auch in langer Erinnerung bleiben wird, fotografierte Silvio Preuß aus Dornburg jede Besatzung. Danach musste sich Preuß beeilen. Mit seiner Kamera verschwand er im Feuerwehrgerätehaus, um die Fotos auszudrucken. „Das hatten wir das erste Mal beim Thüringentag in Apolda ausprobiert, und das kam richtig gut an“, sagte Preuß.

Der Feuerwehrverein Dorndorf/Steudnitz bekam Hilfe von den Kameraden aus Dornburg und durch eine Drehleiter aus Camburg. Bevor die Besucher bis in eine Höhe von 33 Metern abhoben, fertigte Silvio Preuß ein Erinnerungsfoto an. Das wurde vor Ort ausgedruckt und verschenkt.                                                                              Foto: Jens Henning


Viel anstrengender wurde es für die Teilnehmer des siebten Brückenlaufes. Der Start und das Ziel befanden sich am Feuerwehrgerätehaus. Beim Hauptlauf über 3,6 Kilometer waren zwei Runden zu absolvieren. Felix Gaube aus Jena wiederholte nach 13:05 Minuten seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr. Seine Freundin Anne Brauckmann war bei den Frauen mit 15:41 Minuten die Schnellste. Sie verhinderte den dritten Laufsieg von Mandy Kühn nach 2014 und 2015, die nach einer Babypause wieder am Start war und als zweite Frau ankam.

Das sind die Sieger beim 7. Brückenlauf:
Felix Gaube und Anne Brauckmann. Im richtigen Leben ist das Duo auch ein Paar. Im Arm halten sie den gemeinsamen Sohn Alfred.                                                                                                          Foto: Jens Henning

Der Lauf entwickelt sich, wenn ich mir die Zahlen anschaue aus den Anfangsjahren. Die Zahlen gehen langsam nach oben“, sagte Wolfgang Koß vom VfB Steudnitz. Koß moderierte den Zieleinlauf.

Als alle kleinen und großen Läufer ihren Runden absolviert hatten, hatte die Dornburger Rosenkönigin Amrei Wahlig ihren Auftritt. An ihrer Seite lief Matthias Bornschein, Ortsteilbürgermeister und Vorsitzender des Vereins „Carl-Alexander-Brücke“. Und Bornschein genoss nicht nur die Nähe der hübschen Hoheit, die erst vor wenigen Tagen in ihr Amt eingeführt wurde. Er informierte auch über das Mikro über den Stand der Sanierung der Brücke. „Die Planungen laufen auf Hochtouren. Wir hoffen, dass es im Herbst beginnen kann“, sagte Bornschein.

Und dass fast alles miteinander irgendwie zu tun hatte am Wochenende beim Brückenfest, zeigte die anschließende Siegerehrung vor der Festbühne. Die Rosenkönigin übergab die Wanderpokale an die Sieger im Hauptlauf. Das Motiv für die recht schweren Pokale waren Teile der Carl-Alexander-Brücke.


OTZ vom 12.07.2017 Jens Henning


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Sitzung Stadtrat von Dornburg - Camburg am 14.06.2016

" Der Stadtrat  der Stadt Dornburg - Camburg beschließt in seiner Sitzung am 14.06.2016 die Vergabe der Planungsleistung in Verbindung mit der Ertüchtigung der Carl-Alexander-Brücke .... ."

Auf diesen Moment hat der Verein, vor allem aber auch die Stadt Jahre hingearbeitet. Mit Vergabe der Planungsleistung steht der "Zug auf dem Gleis".


Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz kommt endlich in die Kur

In drei Wochen feiern die Dorndorf-Steudnitzer ihr Brückenfest. Es wird das zehnte sein. Auch der Brückenverein begeht bald sein zehnjähriges Bestehen. Und es gibt noch mehr Grund zum Feiern.


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Jahreshauptversammlung 2016

Neuwahl Vorstand

Am Mittwoch den 13.04.2016 fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2015 erfolgte die satzungsmäßige Neuwahl des Vorstandes. Helga Friedel (Schriftführer) hat im Vorfeld ihren Wunsch auf einen Verzicht einer erneuten Kandidatur geäußert. Der scheidene Vorstand hat dies mit Bedauern zur Kennnis genommen und dem Wunsch entsprochen. Der Vorstand dankte Frau Friedel für die hervoragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Die 6 ehemaligen Vorstandsmitglieder hatten sich im Vorfeld für die Fortsetzung der Arbeit ausgesprochen. Frau Ulrike Schwerin konnte für eine Kandidatur gewonnen werden.

Die Mitgliederversammlung wählten einstimmig die Kandidaten und sprachen ihnen das das Vertrauen aus

Herr Bornschein (Vors.), Herr Klahn (stellv. Vors.), Frau Heinecke (Kassierer), Frau Schwerin (Schriftführer), Herr Buchwald (Beisitzer), Herr Hofmann (Beisitzer) und Herr Kneist (Beisitzer) stellen somit den Vorstand für die nächsten 3 Jahre. Nach 10 Jahren Vereinsarbeit soll und muss in dieser Wahlperiode die Instandsetzung umgesetzt werden.

 




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Hochwasser im Juni 2013









Ein Grund mehr ........!!!!!!!

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